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Was stimmt nicht mit unserer Welt? Und was können wir verändern? Diese Frage stellt sich der Filmregisseur Tom Shadyac nach einem schweren Unfall. Mit dem Film I Am lässt Filme für den Wandel in Zusammenarbeit mit der Organisation Filme für die Erde das Jahr 2019 noch einmal spannend ausklingen. Für einmal zeigen wir Euch keine klassische Doku die sich um ein dringendes Problem unserer Zeit dreht, sondern ein Film, der für einmal ganz uns selbst widmet. Wer sind wir überhaupt? Und liegt unser heutiges Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, welches auf Konkurrenz beruht wirklich in unserer menschlichen Natur? Ein teilweise kritischer aber auch sehr humorvoller Blick auf die menschliche Natur und alles was uns umgibt.

Nach dem Film seid Ihr bei eine Food-Save-Apéro der RestEssBar Olten herzlich dazu eingeladen, euch auszutauschen und zu vernetzen

Trailer: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=G6Qr2dFYBgU&feature=emb_title

Wann: Do. 05.12.2019

Wo: Begegnungszentrum Cultibo Olten

Türöffnung: 19:00 Uhr

Filmstart: 19:15 Uhr

Filmende: ca. 20:45 Uhr

Sprache: Deutsch

Eintritt: Frei (Kollekte)

 

 

Aufgrund der vielfältigen Topografie und den grossen Höhenunterschieden mit klimatischen Gegensätzen beherbergt die Schweiz eine grosse Artenvielfalt. Leider sind schweizweit die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel aller Arten bedroht. Besonders trifft dies die Insekten, die die Grundlage unserer Nahrungsmittelproduktion bilden. Auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon können ein paar einfache Veränderungen dem Lebensraum- und Artenverlust entgegenwirken:
Einheimische Pflanzen: Für Tiere ist es wichtig, geeignete Lebensräume mit einheimischen Pflanzen zu finden. «www.Floretia.ch» ist dabei eine grosse Hilfe: Mit wenig Aufwand können passende, einheimische Pflanzen gefunden werden. Bienenhotel bauen: Wildbienen sind mit ihrer Bestäubung von zentraler Bedeutung für unser Ökosystem. Gelagerter Bambus, Holunder- oder Brombeergehölz können leicht zu kleinen Röhrchen verarbeitet werden. Diese lassen sich zu einem Bienenhotel kombinieren.
Totholz: Lebensraum für viele Insekten können Holzbeigen mit Totholz sein. Das bedeutet nicht, dass man undekoratives Holz im Garten herumliegen lassen muss. Schön angeordnete Holzbeigen oder Asthaufen sind eine einfache Art, vielen Lebewesen einen Lebensraum zu schenken.
Mulchen: Pflanzenreste, wie zum Beispiel geschnittener Rasen oder altes Laub, können als Mulch (unverrottetes organisches Material verwendet) werden. Mulchen führt zu einer Verminderung der Schwemmung des Bodens, was die Bodenqualität sowie die Fruchtbarkeit des Bodens schützt. Diese vier und viele andere einfache Massnahmen ermöglichen es, die Biodiversität im eigenen Garten zu fördern und so zur Erhaltung unserer Artenvielfalt beizutragen. Denn eine intakte Biodiversität ist nicht nur für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Gesellschaft und Wirtschaft von grösstem Wert.

Autorin: Julia Hodel, Mitglied OK Klimabewegung Olten

Bildlegende: Das OK Klimabewegung Olten-Mitglied Julia Hodel gibt Tipps, wie Biodiversität im eigenen Garten gefördert werden kann. (Bild: Anna-Lena Holm)

Filme für den Wandel: In Transition 2.0

Olten im Wandel und Filme für die Erde zeigen auch dieses Jahr wieder die besten Dokumentationen zum Thema Wandel und Nachhaltigkeit.

Habt Ihr Euch auch schon gefragt was eigentlich hinter dem Begriff «Olten im Wandel» steckt?

Eins schon vorweg: Wir sind nicht allein! Die Bewegung der Städte und Orte im Wandel hat mittlerweile schon über 1800 Ableger auf der ganzen Welt. Sie inspirieren Menschen dazu, das Zusammenleben in Ihrer eigenen Ortschaft wieder vermehrt selber in Ihre Hände zu nehmen und grosse Veränderungen von der Wurzel her herbeizuführen. Nicht nur Nachhaltigkeit, sondern Lebensqualität und Gemeinschaftsbildung sind für Transiton Towns zentraler Pfeiler. Eine ganzheitliche Bewegung, die vor wenigen Jahren auch Olten erreicht hat. Wir widmen unser Projekt «Filme für den Wandel» deshalb für einmal ganz uns selbst und zeigen Euch mit dem Film «In Transition 2.0» wie die Transition Town Bewegung bereits weltweit Wurzeln der Veränderung geschlagen hat.

Nach dem Film seid Ihr bei eine Food-Waste Apero herzlich dazu eingeladen Eure eigenen Ideen für Initiativen und Veränderungen in und um Olten mit uns zu diskutieren.

Wann: Fr. 08.11.2019

Wo: Begegnungszentrum Cultibo Olten

Türöffnung: 19:00 Uhr

Filmstart: 19:15 Uhr

Filmende: ca. 20:30 Uhr

Sprache: Deutsch

Eintritt: Frei (Kollekte)

Unser alltäglicher Umgang mit Gegenständen ist klimarelevant. Bei der Herstellung, in der Nutzungsphase und bei der Entsorgung der Geräte werden viel CO2 sowie Schadstoffe freigesetzt. Zunächst muss die nötige Energie aus fossilen Energieträgern gewonnen werden. Dann müssen die Geräte um die ganze Welt transportiert werden. Gerade bei Elektrogeräten beeinträchtigt die Rohstoffgewinnung vor Ort oft die Lebensqualität der Menschen und zerstört Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die grösste Umweltbelastung fällt im Ausland an, weshalb wir davon im Alltag meist wenig mitbekommen. Die Belastung kann verringert werden, wenn die Lebensdauer von elektronischen Geräten steigt, wertvolle Rohstoffe rezykliert werden und der Anteil an erneuerbaren Energien bei der Produktion und der Nutzung steigt. Darauf können wir via politische Massnahmen und mit unserem persönlichen Verhalten Einfluss nehmen. In Olten finden mehrmals jährlich «Repair Cafés», organisiert vom Verein Olten im Wandel und dem Begegnungszentrum Cultibo, statt. An diesen kostenlosen Anlässen können Besucher defekte Gegenstände gemeinsam mit Reparaturprofis reparieren und sich beraten lassen. Rund zwei Drittel der vorbeigebrachten Elektrogeräte können jeweils repariert werden. Dies ist ein Erfolg für die Reparaturfachleute, eine Freude für die Besucherinnen und Besucher und ein persönlicher Beitrag zur Vermeidung von Elektroschrott und Reduzierung des Ressourcenverbrauchs. Das nächste Repair Café in Olten findet am schweizweiten Reparaturtag, am Samstag, 19. Oktober von 10 bis 16 Uhr im Cultibo statt. Am selben Abend zeigt das Kino Lichtspiele den Film «Welcome to Sodom». Dieser zeigt die Lebensumstände von Menschen, welche auf Europas grösster Elektroschrott-Müllhalde mitten in Afrika arbeiten und leben.

Autor*innen: Alexis Strähl, OK Klimabewegung Olten und Jodok Guntern, Repair Café Olten

Bildlegende: Defekte Gegenstände nicht wegwerfen, sondern sie im Repair Café reparieren lassen. Das nächste Repair Café in Olten findet am Samstag, 19. Oktober von 10 bis 16 Uhr im Cultibo statt. (Bild: Repair Café Olten)

Weitere Infos: www.oltenimwandel.ch/repaircafé

Als Schülerin habe ich drei Wochen Herbstferien. Das Geld, das ich beim Babysitten selber verdient habe, möchte ich in dieser Zeit gut nutzen. Schliesslich sind die Kosten für eine Reise, gerade für Wenigverdienende wie mich, schnell sehr hoch. Die Reise von A nach B ist schon teuer, dann will zudem die Unterkunft bezahlt werden und irgendwann möchte ich ja auch noch etwas sehen von der Stadt, die ich besuche. So fällt die Entscheidung schnell einmal auf den Billigflug für 30 Franken, anstatt auf ein Bahnbillett für den fünffachen Preis. Und natürlich höre ich dabei meine ethischen Schuldgefühle laut «Klimakrise» rufen, aber ich höre eben auch mein mageres Portemonnaie wimmern. Als Klima-Aktivistin kann ich es mir moralisch natürlich nicht mehr leisten in die Ferien zu fliegen. Trotzdem zieht es mich, genauso wie viele andere junge Erwachsene auch, stark in die belebten europäischen Metropolen. Deshalb ist es an der Zeit, sich für die Ferienplanung einige Gedanken über Alternativen zu Billigflügen zu machen. Man kann zum Beispiel Interrail-Tickets lösen, um mit dem Zug für zwei- bis dreihundert Franken an mehreren Tagen innerhalb eines Monats durch ganz Europa zu fahren. Wenn man dabei mit dem Nachtzug reist, hat man zudem noch die Kosten für eine Hotelübernachtung eingespart. Man kann auch online Mitfahrgelegenheiten buchen, zum Beispiel bei «blablacar» oder per Autostopp reisen, wenn man es nicht eilig hat. Schliesslich kann man auch Billetts bei einem der europaweit fahrenden Fernbus-Betriebe lösen. «Flixbus» bietet dabei sogar eine CO2-Kompensation an, wobei man ein paar Franken zusätzlich zahlt, die dann in lokale Klimaschutzprojekte fliessen. Eigentlich sollte also niemand den Preis als Vorwand zum Fliegen benutzen dürfen. Es gibt genug preiswerte, komfortable und klimafreundlichere Alternativen, die sich nach Einführung der CO2-Steuer auch finanziell mehr lohnen.

Autorin: Rebecca Rutschi, Mitglied OK-Klimastreik Olten

Was bedeutet der Klimawandel für uns und unsere Umwelt? Wie wird unsere Welt aussehen, wenn wir so weitermachen wie bisher? Mit diesem Thema startet das Projekt "Filme für den Wandel" aus seiner Sommerpause.

Olten im Wandel und Filme für die Erde zeigen auch dieses Jahr wieder die besten Dokumentationen zum Thema Wandel und Nachhaltigkeit.

"Before the Flood" ist ein fesselnder Film über die dramatischen Veränderungen, die sich derzeit aufgrund des Klimawandels ereignen. Ebenso zeigt der Film Massnahmen auf, die wir als Individuen und als Gesellschaft unternehmen können, um den katastrophalen Zusammenbruch des Lebens auf unserem Planeten zu verhindern.

DiCaprio bereist in seinem Film fünf Kontinente sowie die Antarktis und lässt Wissenschaftler, Aktivisten und lokalen Anwohner zu Wort kommen, um uns einen tieferen Einblick in dieses komplexe Thema zu ermöglichen. Ebenso zeigt er konkrete Lösungen für die dringendste Umwelt-Herausforderung unserer Zeit auf.

In der Pause und nach Ende des Films besteht die Gelegenheit für einen gemeinsamen Austausch beim Apero.

Wann:           11. Oktober 2019

Wo:                 Begegnungszentrum Cultibo Olten

Türöffnung:   19:00 Uhr

Filmbeginn:   19:15 Uhr

Eventende :    21:30 Uhr

Sprache:          Deutsch

Eintritt:             Frei (Kollekte

Am Schweizer Reparaturtag vom 19. Oktober bieten wir gemeinsam mit Pro Velo Region Olten am Repair Café im Begegnungszentrum Cultibo wiederum einen Veloflickkurs an.
In Zusammenarbeit mit dem Kino Lichtspiele zeigen wir Euch am Abend um 20:30 Uhr zudem den Film "Welcome to Sodom" als Vorpremiere.

Der ZeitTauschMarkt ist ein regionales Projekt zum Tauschen hauptsächlich von Dienstleistungen, aber auch von Selbstproduziertem und Gebrauchtwaren. Damit schaffen wir die Möglichkeit, dass alle ihre Leidenschaften und Fähigkeiten zum Leben erwecken und zur Verfügung stellen können. Im Gegenzug können Angebote der anderen Teilnehmenden genutzt werden. So bekommt man Unterstützung, wo man sie benötigt, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen.

Das Projekt hat eine eigene Website, und zwar hier: https://www.zeittauschmarkt.ch

Am Samstag 23. März 2019, 10 - 16 Uhr, findet das nächste Repair Café von Olten im Wandel und dem Begegnungszentrum Cultibo im Cultibo statt. Bei Bedarf transportiert der Velo-Lieferdienst Collectors Olten für die Besucherinnen und Besucher defekte Gegenstände an diesem Tag kostenlos zum Repair Café und zurück.

Melden Sie sich für den Transport direkt bei Collectors Olten: 062 296 46 00.

Für das Reparieren ist es aber auf jeden Fall notwendig, persönlich am Repair Café anwesend zu sein. Das genaue Reparaturangebot finden Sie auf unserer Repair Café Seite.

Schweizer Konzerne - Schmutzige Geschäfte?

Filmvorführung „La buena vida - das gute Leben" und Informationen zur Konzernverantwortungsinitiative.

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative verhindert, dass weiterhin Menschenleben zerstört und die Umwelt vergiftet wird. Wir zeigen den Film „La buena vida - das gute Leben“ und informieren über die Initiative.

Zum Film

La buena vida - Das gute Leben ​(2015, Kurzfassung 52 Min.) ​Original (Sp.) mit Untertitel (Dt.)

DerWayuu-Stamm in den Wäldern Kolumbiens führt ein naturverbundenes Leben. Doch eine 700 Quadratkilometer große Kohlemine droht den Lebensraum der Gemeinschaft zu vernichten. Die geförderte Kohle ist für Europa bestimmt, um damit in den dortigen Kohlekraftwerken Strom zu erzeugen. Dem Stamm bleibt nichts anderes übrig, als mit den Minenbetreibern zu verhandeln, aber der Kampf um ihre Heimat scheint aussichtslos.

Mittwoch, 13. März 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt frei // Kollekte
Ort: Flörli (Cevi Olten-Stiftung), Florastrasse 21